Nachhaltige Werbemittel für Hochschulen: Die Willkommenstasche liegt schon im Keller
Emily Wuschko · Product Development und Supply Chain Management · 6 Min. ·
Zum Semesterstart bekommen tausende Erstsemester eine Willkommenstasche in die Hand, meist einen neu produzierten Jutebeutel, dazu Kugelschreiber, Lanyard und Flyer. Bei 3.000 Erstsemestern pro Jahr sind das über ein Jahrzehnt gerechnet zehntausende Beutel. Ein Teil wird benutzt, ein großer Teil landet nach wenigen Wochen im Schrank.
Ein paar Türen weiter sieht es so aus: In Lagerräumen und Technikbereichen stapeln sich Banner von Hochschulinfotagen, Roll-ups mit veraltetem Logo, Messewände von der letzten Karrieremesse, Fahnen und Stoffpanele von Absolventenfeiern. Wetterfestes, langlebiges Material, das nach einem Rebranding oder dem Ende einer Kampagne niemand mehr braucht.
Der Widerspruch, den kaum jemand bemerkt
Die eine Abteilung bestellt neue Werbemittel, die andere überlegt, wie sie ihr Lager leer bekommt. Beide Vorgänge laufen getrennt, in unterschiedlichen Budgets und Zuständigkeiten. Dass ausgerechnet das Material im Keller der Rohstoff für die nächste Willkommenstasche wäre, fällt selten auf, weil niemand für beides zuständig ist.
Aus ausgedienten Bannern, Planen, Fahnen und Roll-ups fertigen wir Produkte, die im Hochschulalltag gebraucht werden: Tragetaschen und Turnbeutel für den Semesterstart, Federmäppchen, Cardholder, Laptophüllen, Kulturbeutel und Schlüsselanhänger für Erstsemesterpakete. Welche Bandbreite in einem Bestand steckt, zeigen unsere Produktideen aus alten Werbebannern.
Warum das für Hochschulen besonders passt
Das Material trägt die Identität schon in sich. Farben, Logo und Motive vergangener Kampagnen stecken im Banner, jedes Produkt wird dadurch zum Unikat. Zwei Taschen sehen nie gleich aus, weil jeder Zuschnitt einen anderen Ausschnitt zeigt.
Dazu der praktische Teil: Ihr spart die Entsorgung, ihr spart den Einkauf neuer Rohware, und Green Offices und Nachhaltigkeitsbeauftragte haben ein Ergebnis, das man anfassen kann, statt einer weiteren Absichtserklärung. Für Nachhaltigkeitsberichte lässt sich die Materialmenge beziffern, so wird Kreislaufwirtschaft im eigenen Haus nachvollziehbar.
Der Kreis lässt sich weiterdenken. Produkte aus altem Hochschulmaterial funktionieren auch als Merchandise im Unishop, als Präsent für Gastvorträge und Kooperationspartner oder als Give-away bei Absolventenfeiern.
Wie ein Projekt abläuft
Ihr schickt Fotos und Angaben zu Art, Menge und Zustand. Wir prüfen, was sich daraus fertigen lässt, und schlagen Produkte vor. Nach der Abstimmung übernehmen wir Sichtung, Zuschnitt, Produktion und Veredelung. Gefertigt wird in der EU im industriellen Maßstab, sodass auch ein kompletter Jahrgang realistisch ist.
Reicht euer Bestand für die gewünschte Menge nicht, ergänzen wir mit Material aus unserem Fundus. Das funktioniert auch dann, wenn ihr ganz ohne eigenes Material starten wollt.
Anwendungsfälle
